Sport

Wasserfahren

Wasserfahren ist eine traditionelle Sportart und führt zurück auf das alte Schifferhandwerk. Die Rudertechnik ähnelt sich daher auch verschiedenen Orten. Z.B. wird in Venedig eine ähnliche Technik verwendet. Heute hat sich die Sportart geöffnet und wird an verschiedenen Orten in der Schweiz betrieben. Pro Jahr gibt es 6-10 nationale Wettkämpfe und die Schweizermeisterschaft. Die Insidersportart Wasserfahren ist auch Mitglied bei Swiss Olympic.

Schiessen

Sportschiessen oder auch Schiesssport ist international der sportliche Umgang mit Schusswaffen oder Sportbogen (Armbrust, Bogen). Sportliches Schiessen bedeutet Schiessen nach bestimmten Regeln, die Waffe wird dabei – entgegen ihrem militärischen oder jagdlichen Ursprung – als Sportgerät verwendet, ähnlich wie der Speer beim Speerwerfen oder der Degen beim Fechten.

Schiesssport wird oftmals auch als Präzisionssport bezeichnet.

Die «Schützengesellschaft der Stadt Zürich» bietet Interessierten jeden Alters die Möglichkeit, die Kunst des Schiesssports mit all seinen Geheimnissen zu erlernen und zu pflegen. Unser vordringlichstes Ziel ist es, dabei allen Interessierten die Freude an unserem Sport zu vermitteln und zu zeigen, dass sportliches Schiessen nichts gemein hat mit einer wilden «Chlöpfete». Wie bei vielen anderen Sportarten so wird auch im Schiesssport der Erfolg nur über gezieltes und ausdauerndes Training erreicht. Zu diesem Zweck steht der «Schützengesellschaft der Stadt Zürich» ein Stab von gut ausgebildeten Trainern zur Verfügung, welche angehenden Schützinnen und Schützen die zum Erfolg notwendige Technik auf verständliche Art vermitteln. Auch versierten Schützen hat die Schützengesellschaft einiges zu bieten, so können sich diese mit Gleichgesinnten in einer Vielzahl von spannenden Wettkämpfen messen oder einfach nur gemeinsam trainieren. Die «Schützengesellschaft der Stadt Zürich» konnte in den letzten Jahren an Schweizermeisterschaften sowohl in Mannschafts- wie auch in Einzelwettbewerben unzählige Erfolge verzeichnen.

Neben dem sportlichen Erfolg steht die Pflege der Kameradschaft klar im Vordergrund. Unser gemütliches Standrestaurant mit Blick auf den Zürisee und die Alpen lädt dabei zum Verweilen und Geniessen des einzigartigen Panoramas ein.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns Sie schon bald zu einem Einführungstraining begrüssen zu dürfen!

Bogenschiessen (Armbrustschiessen)

Das Armbrustschiessen ist ein Schiesssport mit Armbrust und Bolzen.

Die Armbrust war seit dem frühen Mittelalter als Jagdwaffe im Einsatz und spielte lange Zeit als Fernwaffe in kriegerischen Auseinandersetzungen eine bedeutsame Rolle.

Moderne Feld- und Jagdarmbrüste werden aus dem Schulteranschlag geschossen und haben Bögen aus mit Glas- und Kohlenstofffasern verstärktem Kunststoff.  Sie werden auch sonst überwiegend aus Leichtmetallen und hochwertigen Kunststoffen gefertigt und sind daher relativ leicht und wetterunempfindlich. Auch bei den Bolzen kommen moderne Materialien zum Einsatz. Sie sind in der Regel länger als früher, weshalb hier inzwischen die Bezeichnung „Pfeil“ überwiegt.  Das Armbrustschiessen zählt zu den Präzisionssportarten.

Die Armbrustschützen in der Schweiz sind im Eidgenössichen Armbrustschützenverband (kurz EASV) zusammengefasst.

Der EASV ist in fünf Unterverbänden organisiert, die Wettkämpfe in ihrem Einzugsgebiet organisieren. Rund 120 Sektionen (Vereine) sind den verschiedenen Unterverbänden angeschlossen. Der Verband hat eine Mitgliederzahl von rund 1500 aktiven Armbrustschützinnen und Armbrustschützen.

Schifferstechen

Das Schifferstechen ist eine Art „Ritterturnier zu Wasser“. Bei einem Stechen fahren zwei Schiffe (Weidlinge) längsseitig aneinander vorbei. Die beiden Stecher versuchen sich mit den Lanzen vom Podest zu stossen (siehe Filmausschitt).

Als Jos Murer 1576 den Stadtplan von Zürich zeichnete, setzte er zwei Weidlinge mit Schifferstechern in die Limmat. Die Lanze angelegt, zum Stoss bereit sitzen die Stecher auf dem Bug. Murer hat allerdings nicht so genau hingeschaut, bei der Kampfbegegnung würden nämlich die Stecher in die Weidlinge anstatt ins Wasser fallen.

Schifferstechen gab es im Mittelalter in fast allen Fluss- und Seestädten Europas: Zum Beispiel auf dem Rhein, dem Neckar, dem Main, der Elbe und der Donau.

In Frankreich wurde es auf der Seine und der Rhône gepflegt, in London auf der Themse, in Venedig auf dem Canale Grande. Aber auch in Holland, Belgien und Dänemark war es populär.

Und in der Schweiz? Hier berichten die Überlieferungen von Stechen in Genf, Ouchy, Vevey, Estavayer le-Lac und Zürich. 

Eine weiterführende Beschreibung ist hier zu finden.

Wasserfahren